Sam und die Ankunft in Nombreo (K01E01)

Heute um 15 Uhr kommt die erste Episode vom ersten Kapitel von "Plötzlich Pirat:in.

Stefan Proksch versucht sich in der ersten Folge als SAM…

Wie schlägt er sich für Euch? Was hättet ihr anders gemacht? Und was hat er richtig gut gemeistert?

Unser Improvisations-Abenteuer beginnt so:
Tag 1 in Nombreo – Sam kam heute mit dem Zug in der schönen Hafenstadt Nombreo an. Da wartet schon eine Person auf ihn. Aber es ist nicht sein Patenonkel Severin, den er erwartet hat, sondern eine ganz andere Person. Ein Postbote, der eine Nachricht für Sam hat. Er öffnet den Brief. Verdammt, Severin kommt heute nicht, aber morgen. Zumindest hat er Sam ein Zimmer gebucht und so erkundet heute Sam die Hafenstadt am Festland.

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Schöne runde Folge - nur wie schnell der Tag in Nombreo vorübergeht ist für mich fast schon etwas beängstigend.

Andererseits kann ich verstehen, daß ihr auch ein schnelles Ende des Tages finden wollt.

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Ich fand auch, dass der Tag etwas zu schnell herumging, wenn es schon ab 30 Minuten dunkel wird. Wenn das wirklich ein Linearer Zeitfortschritt sein soll, nehmen wir mal an von 10 Uhr morgens bis 0:00, dann wäre das alle 4 Minuten 1 Stunde, und nach 30 Minuten gerade mal halb 5. Ich finde das zum dunkel werden dann zu früh. Aus meiner Sicht sollte das tatsächlich so eher ab 36 Minuten dunkel werden (das wäre 18:00 nach meiner Berechnung), oder wenn es erst 20:00 nacht werden würde würde das tatsächlich erst ab 44:00 sein.

Ich fände als Anhaltspunkt definitiv noch wichtig als Hörender, einen festen Zeitindikator zu haben. Ein Glocke, die alle 6 Stunden schlägt, zum Beispiel, also 12:00, 18:00, 0:00, das könnte ja auch dem spielenden helfen seine Zeit besser einzuschätzen.

Auch aus meiner Sicht eine sehr schöne erste Folge mit einem prima SAM. Wenn alle Kandidaten so viel Freude und Energie ausstrahlen sollten, wird das ein Gute-Laune-Podcast :slightly_smiling_face:

Zum Thema Zeitablauf muss ich auch noch meinen Senf abgeben: Ich glaube, das ist wirklich ein Thema. Schon für Zuhörer geht es schnell herum, für die Kandidaten bestimmt noch schneller…An für sich nicht schlimm, wenn man das Gefühl hat, dass es zu schnell vorbei ist…freut man sich auf die nächste Folge um so mehr.
ABER: Meine Familie stört sich daran, dass nicht wirklich klar wird, ob mögliche Ziele / Erfolge erreicht wurden. Ich finde, da haben sie recht. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass die Kandidaten das ähnlich wahrnehmen, wenn sie bis zum Dunkelwerden die Zeit verdaddelt haben, weil sie nicht mitbekommen haben, wie schnell das Ende kommt…Eine Turmuhr mit Glockenschlag fänd ich auch gut…

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Hey,
das ist tolles Feedback. Vielen Dank. :slightly_smiling_face:

Thema: Zeit

Sam selbst sieht in seiner Ansicht, eine groben Balken, wie viel Zeit verstrichen ist. Das entspricht ungefähr der selben Situation, wie wenn man am Himmel den Sonnenstand sieht. Eine Uhr hat Sam nicht und ich glaube, dass es mehr Probleme mit sich bringt als es hilft. Was ich mitnehme: ich sollte die Zeitenwechsel deutlicher erwähnen.

Warum ist Zeit im Podcast so relativ?

Wir können die Zeit steuern und das tun wir auch, wenn ich auf dem Soundboard länger brauche um Sounds zu finden, geht das nicht zu lasten von Sams Spielzeit. Wenn eine Szene länger dauert, weil das Gespräch nicht fertig ist, läuten wir den Abend auch etwas später ein. Bei festen Zeiten würden sonst wichtige Dialoge abrupt abgebrochen werden und das wäre schade.
Das ermöglicht uns nötige Flexibilität. Ungefähr so, wie bei „Jako & Klass gegen ProSieben“, beim finalen Endkampf die Uhr irgendwann ausgeblendet wird, weil die Zeit nicht mit der realen Zeit überein stimmt.

Wir haben z.B. nach Folge 3 festgestellt, dass der Abend oft nicht gut genutzt wird, weil es so nach Ende wirkt und viele Geschäfte zu haben. Deshalb haben wir den Abend gekürzt und den Mittag etwas verlängert.

Es gibt noch weitere Faktoren, die die Länge positiv oder negativ verändern können, die ich nicht Spoilern will. Und ich glaube, dass es nicht wichtig ist, dass Hörende wissen, wie spät es wirklich ist, in den meisten Hörspielen reicht auch „Abends, Mittags, Nachts“. Das ist vergleichbar mit der Punktzahl von Akte Aurora - für den Spielenden interessant, aber nur für einen kleinen Bruchteil der Hörenden.

Thema: Erfolge

Das ist ein guter Punkt. Normalerweise sollte ein akustisches Signal kommen, wenn Sam etwas erreicht hat. In den späteren Folgen (wir haben Kapitel 1, wie angekündigt, komplett aufgezeichnet) bekommt Gegenwarts-Sam von Vergangenheit-Sam viel mehr Aufgaben, dadurch kann auch mehr erreicht werden und durch die Menge an Dingen, beeilen sich die SAMs auch mehr. :smiley: Das heißt, da würde ich tatsächlich gern die nächsten drei Folgen noch abwarten, weil wir ab Folge 3 bzw. 4 in der Vorbereitung mit den Mitspielenden etwas konkreter wurden und das in dem Punkt hilft.

Was ich persönlich in der ersten Folge total toll finde, ist dass man merkt, das Sam machen kann, was sie/er will. Wenn Sam selbst Zeit vertrödelt, wird auch keine Person helfen können. So wird an manchen Tagen viel erreicht und an manchen weniger.

In der konkreten Folge: Sam hatte im Brief von Severin die Aufgabe Robin zu finden, in einer „fremden Stadt“ am Hafen. Sam hat sich lieber Geschäfte angeschaut und das ist Sams gutes Recht. Daher gibts auch weniger Erfolge. :slightly_smiling_face:

Ich bin sehr gespannt, wie ihr das am Ende des Kapitels seht, da komm ich dann noch mal auf die genannten Punkte zurück. Kommenden Dienstag gibts schon die nächste Folge und dann ist es immer auf Dienstag geplant.

Schön dass ihr da seid! Das stößt viele Gedanken an. :heart:
Habt ihr den Trailer auch gehört?

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Danke für die Antworten. Macht so mehr Sinn für mich.
Den Trailer habe ich auch gehört. Fand ich lustig - als Teil der blöden Community :stuck_out_tongue_winking_eye:
Nur die Flüche mit direktem Hinweis auf die Kinderverträglichkeit wirkten etwas merkwürdig mit meinen Kindern als Zuhörern neben mir… :smile:

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Als wir das entwickelten, hab ich lange gehadert, ob man das sagen kann und auch gehofft, dass mehr verpiepst ist.
Wir kamen dann zum Entschluss, dass man den Humor vertragen muss, damit es passt :smiley:
Danke :blush:

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[quote=„johannes, post:5, topic:469“]
Eine Uhr hat Sam nicht und ich glaube, dass es mehr Probleme mit sich bringt als es hilft.
[/quote] daher mein Vorschlag mit einer Glocke, die gewisse Zeiten schlägt. Das ist einfach ein etabliertes Ding in unserer Welt dass Glocken zu gewissen Zeiten bimmeln. Und ich glaube auch das ist gut erklärbar, dass man die Giocken in Nombreo überall hören kann. Uhr würde ich auch sagen, sollte Sam nicht als Item haben. Aber das als Umweltfaktor fände ich sehr schlüssig.

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Noch nicht. Ich finde aber es sollte sich auch alles erschließen können, wenn man außer den Storyfolgen nichts hört. Keinen Insider Podcast, keine Werbung / Trailer.

Zur Produktion der Staffel: ist das so schlau, die ganze Staffel jetzt schon zu haben? Das hat sicher auch Vorteile, die ich gerade nicht sehe, aber es ist halt weniger agil… da sähe ich viele Vorteile darin, Folge 2 erst aufzunehmen nachdem Folge 1 draußen ist, um Feedback auch aufgreifen zu können.
Warum sollte ich hier sonst überhaupt Sachen zu konkreten Folgen schreiben wenn ich schon weiß die Staffel ist schon abgedreht? Da reichen dann doch Staffelweise feedback Threads IMO

Coole Folge, und ich freue mich auf den Rest des Kapitels. Es war auch spannend zu hören, wie anders sich das Geschehen mit unterschiedlichen Kandidaten entwickeln kann, wenn man es mit der Generalprobe vergleicht.

Dass Stefan/Sam erstmal Geschäfte besichtigt hat, fand ich - auch wenn es nicht so geplant war - aus Zuhörer-Sicht ganz gut, weil es etwas mehr Gefühl für die Location gibt.

Also: Weiter so!

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Ich glaube, die Frage nach dem Trailer von Johannes war eher ein „und hat er Euch gefallen?“ :wink: Ich gebe Dir völlig Recht: es ist wichtig, dass die Folgen für sich alleine stehen. Trotzdem gibt es immer wieder Hörer, die eben doch ein bisschen mehr Kontext wollen und für die ist bspw. auf piratin.lanoinc.de ein wenig Drumrum erklärt, was man nicht in jeder Folge immer wieder erklären will und vor allem: was man auch gar nicht braucht, wenn man einfach nur zuhören möchte.

Dein Punkt mit der Staffel-en-bloc-Aufnahme ist schwieriger zu beantworten, aber ich versuche mich mal an meiner Interpretation dazu.

Ich fand das erst auch blöd, auch aus den gleichen Gründen, die Du aufführst. Leider ist es einfach nicht praktikabel, das anders zu tun. Du müsstest nach der Aufnahme ja mindestens einen Rohschnitt für die Community machen, dann Feedback sammeln und Ideen entwickeln, das ganze schon mit klaren Deadlines für die Aufnahmetermine und auch mit Zeit bei den Autoren, die das Feedback in ihre groben Handlungsstränge einarbeiten würden. Wöchentliche Veröffentlichung ist da schwierig bis unmöglich. Mit dem Plan an 3-4 Terminen je 2 Folgen aufnehmen hast Du einerseits eher alle Mitwirkenden zusammen, trotzdem Zeit dazwischen, zu korrigieren und in Teilen ja auch genau dann die Community einzubinden (Du erinnerst Dich an das "Wir brauchen noch Beschreibungen für folgende Orte) und vor allem können die Cutter auch eher ihre Arbeit planen und haben nicht jedes Mal exakt diesen einen Montag nur Zeit (was bei dem anderen Modell ja so wäre).

Letzten Endes muss man sich auch fragen, ob überhaupt jeder auf dem Level mitgestalten will und kann. Ein echtes Diskutieren, was man Sam jetzt noch zumuten will, welchen Plan man mit irgendeinem Charakter, Gegenstand oder Ort in der nächsten Zeit noch hat, wie man damit umgeht, dass jetzt schon 3 Sams pieeps nicht gemacht haben sind alles Fragen, die eher in die Spoilerzone gehören und für mich war Plötzlich Pirat:in eher spannend, weil man die Welt und das Setting machen darf, in dem Sam sich bewegt und nicht die Verantwortung hat, hier als „Showrunner“ einer Fernsehserie jede Woche die neue Folge rauszubringen.

Genau dieses „Worldbuilding“, wie es hier ja auch heisst, ist in der staffelweisen Aufnahme viel wertschöpfender, da die Autoren sich in einem bunten und detaillierten Nombreo bedienen konnten und durch ein paar gezielt eingesetzte Aufgaben und Briefe Sam dazu bringen (hoffentlich?) auch alles dort zu sehen und Spaß zu haben. Sobald sich abzeichnet, was alles passieren wird, kommen hier auch sicher wieder Fragen nach den nächsten Orten und Ideen, wie es für Sam weitergeht und wir können gemeinsam die Welt erschaffen, die Sam im zweiten Kapitel erkunden wird. Und man kann viel eher trotzdem mal selbst Sam sein, wenn man einen Ort beschrieben oder ein paar Namen für Sachen vorgeschlagen hat, als wenn man jede Woche mitdiskutiert, wie man diesen oder jenen Aspekt des Gesamtwerks noch tweaken kann.

Auch für die Sams ist es denke ich durchaus witzig, dass man eben nicht vorher „up-to-date“ sein muss, weil man es eben auch gar nicht kann. Nur ausgestattet mit dem Tagebucheintrag, den man nach dem Aufstehen liest, stolpert man durchaus auch für das Publikum amüsanter durch die Welt :laughing:.

Ein letzter Punkt, den ich mir nicht verkneifen kann: Zu „agil“ gehört auch, erstmal am Stück Dinge abzuarbeiten und erst danach zurückzuschauen, um Verbesserungen nach vorne mitzunehmen – ich glaube, wir würden am Ende eher zu viel korrigieren, wenn wir das mit der ganzen Crew nach jeder Folge tun; so ein Boot braucht eine Zeit, bis es auf das Ruder reagiert und die muss man ihm lassen.

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Hui. So lange sollte es gar nicht werden :sweat_smile:. Waren dann doch mehr als meine 2 Cent, eher 2 Kµ…

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2 Kekse hinleg

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Eine kurzweilige und spannende Folge und ein echt lustiger und kreativer SAM, vielen Dank für die tolle Folge!

Ja, macht Lust auf mehr. Mir ist mal wieder aufgefallen, wie genial die Titelmelodie ist :musical_note:

Meiner Meinung nach wurde zum einen durch die noch nicht klar ersichtlichen Ziele und zum anderen durch SAMs Reaktionen die Improvisation-Struktur noch klarer :grinning:

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Dankeschön🙂

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Ok hier doch noch ein kleines Feedback von mir zu Folge 2.

Generell hat mir die Folge besser gefallen als die erste. Es ist mehr passiert, ich hatte das Gefühl der Tag war runder von den erledigten Sachen und neu angestoßenen Dingen. Das an der Bar und am Südhafen mochte ich auch, da hatte ich wirklich das Gefühl hier wird entdeckerisches Spielen belohnt, das freut mich.
Zum Sound: Ich mag die Soundscapes und die verschiedenen Klänge. Für meinen Geschmack sind die nur etwas zu Leise, und ich habe in Ruhiger Umgebung und mit Kopfhörer gehört. Ich finde die dürfen noch etwas lauter eingemischt werden.
Mir fehlt nur etwas die Musik. Klar passt nicht zur Welt dass jedes Haus einen eigene Musik hat, das ist mehr ein Cefurbo (wollte erst pp schreiben aber das ist schwierig mit der Abkürzung) Ding. Was ich mir aber vorstellen könnte wäre hier und da ein Instrument ins Ambiente mit reinzuwerfen.
Der Akkordionspieler am Hafen. Die Violinistin auf dem Marktplatz. Gegen Abend die Piratige crew mit unflätigen Liedern an der Straßenecke. Sowas nur als Beispiel.
Noch ein letzter Gedanke: Ich hatte bei der Hafenmeisterei etwas das Gefühl, dass der Spielleiter da sanft mit dem Zaunspfahl hingeleitet hat, indem das Gebäude so auffällig beschrieben wurde. Und das mit der Piratenschule, werd ich weiter beobachten wie „Schienig“ sich das ganze die nächsten Folgen anfühlt.
Ich könnte mir definitiv vorstellen, dass zwischen den Kapiteln ein „Was Wäre wenn“ mit so wichtigen Entscheidungen und ein Paar Beispielen, wo Sam noch was hätte entdecken können und welche alternativen Wege zu einem Ziel gegeben hätte.
Muss ja nicht alles sein, ich kann verstehen wenn ihr noch ein paar Sachen für Kapitel 2 verwenden wollt die eventuell noch nicht vorkamen. Aber ein paar fänd ich schön.

Interessant, danke für das Feedback. ich nehm die Tage dazu eine Folge auf, gute Idee!

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Ich fand auch es war eine sehr schöne erste Folge. Man konnte der Geschichte gut Folgen und die Entscheidungen, welche der Kandidat haben auch eine gute Konsequenz im Verlauf der Geschichte.

Bitte mehr davon.

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