An welcher Sprache sollten wir uns orientieren?

Bei Puerto Patida bedienten wir uns an Esperanto und übersetzten Berufe und Ortsbezeichnungen in Esperanto und deutschten diese dann leicht ein.

Welche Sprache hat eurer Meinung nach auch noch das Potenzial für ein Piratensetting herzuhalten?

Portugisisch oder Spanisch würde ich dagen

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Oder… man bedient sich einfach, wo es gerade passt!
Piraten sind ja sowieso bekannt für ihre flexible Auslegung des Eigentumrechts, also kann man das auch auf ihre Sprache und Namen anwenden! :slight_smile:
(Technisch gesehen verwenden sie Lehnworte, die sie nicht mehr zurückgegeben haben… :smiley:)

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Ich glaube, eine sprachliche Orientierung ist schon ganz gut, um ein bisschen das Flair der Umgebung zu erschaffen.

Dann würde ich eher zu Spanisch tendieren…
(Vielleicht auch nur, weil ich Portugiesisch zu wenig kenne… :wink: Wobei die Aussprache des Spanischen vermutlich intuitiver wäre… (Liegt aber vielleicht an meiner Urlaubsvorbelastung :stuck_out_tongue_winking_eye:))

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Ich würde eher Portugisisch nehmen, weil es unbekannter ist als Spanisch. Ich finde es etwas lustiger wenn nicht sofort klar ist worauf der Name anspielt. Kann man aber natürlich auch gerade umgekehrt sehen. :thinking:

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Die Sprache ist mir eigentlich nicht so wichtig. Hauptsache es kommen Sätze mit „Harrrrr!“ vor! :laughing:

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Die Sprache sollte

  • einfach übersetzbar und lesbar sein (d.h. in Übersetzungstools mit lateinischem Zeichensatz verfügbar)
  • intressante Eigenheiten aufweisen, die sie herausstechen lassen (im Esperanto waren das die ganzen J-Wörter)
  • irgendwie zum Piratensetting passen
  • einfach zu lesen sein

Hier mal ein paar Übersetzungen des Satzes „Harr! Rauf auf die Planke, ihr Landratten!“:

  • Harr! Anima zaitez, lurjabeak!
  • Harr! Puja a la planxa, propietaris!
  • Harr! Andate nantu à a plancia, i Vostri terreni!
  • Harr! Sumakay sa tabla, kayong mga panginoong may lupa!
  • Harr! Ponte na táboa, propietarios!
  • Harr! E hele i ka papa palaka, e nā hoa ʻāina.
  • Harr! Ayo plank, sampeyan tukang tanah!
  • Harr! Masuklah di papan, kamu pemilik tanah!
  • Harr! Alu i luga o le laufanua, oe laufanua!

Die geneigten Lesenden merken, dass das Wort „Harr“ in jeder Sprache gleich ist. :face_with_monocle:

Was gefällt euch davon?

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Das ist mein Favorit, aktuell :smiley:. Wir werden ja wahrscheinlich nur einzelne Wörter übersetzen und dann eindeutschen, denke ich. Also der erkennbare Sinn kann schon verschwinden.

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„Das war Samoanisch.“

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Ach quatsch, das war ja Galizisch.

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Ist ja wie bei der Sendung mit der Maus hier! :grin: :mouse:

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Mir gefällt am Besten „Harr!“ :rofl:

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Piraten haben für mich eher eine bestimmte Wortwahl wie Landratten, Harr! :smiley: und vielleicht eine norddeutsche Betonung bei den Wörtern.

Okay. Vielleicht sprechen Piraten ja Platt ?

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Fände sowas schwedisch/norwegisches schön bizzar. Vor allem lassen sich damit auch „Wikinger“-Witze machen :stuck_out_tongue: Man hat sie ja nicht umsonst immer als nordische Piraten im Kopf abgespeichert :wink:

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hm, im Kopf hatte ich den Norden schon verworfen, weil das irgendwie so kühl auf mich wirkte. Und ich eher Portugal als Norwegen im Kopf hatte.

Aber je länger ich drüber nachdenke, ist das sprachlich auch nicht schlecht.

Deutsch: Die Hafenstadt. Die Piraten. Markt. zur Taverne.
Schwedisch: Hamnstaden. Piraterna. Market. till krogen.
Finnisch: Satamakaupunki. Merirosvot. Markkinoilla. tavernaan.
Norwegisch: Havnebyen. Piratene. Markedet. til tavernaen.
Niederländisch: De havenstad. De piraten. Market. naar de taverne.

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Fände Niederländisch gut

  1. sind die Worte nicht so weit entfernt vom Deutschen, so daß man noch gut auf die Bedeutung schließen kann.
  2. klingt das oft auch für deutsche Ohren einfach putzig.

Oder um das Piratenthema mal ins Absurde zu treiben : Schweizerdeutsch! :wink:

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Pirate sin jo so öppis vo schwiizerisch, gäll? Aber immerhin hän mir e nationali Hochseeflotte!

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Es kommt vielleicht auch ein wenig darauf an, wo die Geschichte spielen soll. In der Karibik böten sich Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Englisch an. Wenn es in unseren Breiten stattfinden sollte, wären nordische Sprachen inkl. Platt tatsächlich interessant. So könnte auch ein Störtebecker mal kopflos reinlaufen oder man sich dänisch einen schlechten Witz aufs Brod smören…Im Ernst: Rund um die Hanse gibt es bestimmt auch viel Stoff, der die Piratengeschichten bereichern könnte.

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